Was bedeutet Namaste?
Bei einem Besuch im Himalaya ist das Wort „Namaste“ ein gängiger Gruß, sowohl bei Begegnungen als auch bei Trennungen. Namaste wird mit den Händen geformt: Man legt die Handflächen und Finger zum Gegenüber, führt sie vor die Brust und neigt den Kopf leicht, während man „Namaste“ sagt.

In Nepal sieht man oft Menschen, die Namaste sagen. Es ist dort üblich, Einheimische und Besucher mit Namaste zu begrüßen, zu verabschieden und ihnen den Gruß zu erweisen. Man zeigt damit Respekt, indem man die Hände faltet, den Kopf senkt und Namaste sagt. Der Nächste erwidert die Geste mit Namaste oder Namaskar.
Welche Sprache ist Namaste?
Namaste ist ein Wort aus dem Sanskrit, einer alten Sprache Indiens und Nepals. Obwohl es aus dem Sanskrit stammt, ist Namaste in ganz Südasien, einschließlich Indien, Nepal und anderen Himalaya-Regionen, weit verbreitet.
Was bedeutet Namaste?
Namaste ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich „Ich verneige mich vor deinem inneren Göttlichen“. Aufgeschlüsselt in „Nama“ (Verbeugung) und „te“ (du) bedeutet Namaste „Ich verneige mich vor dir“. Man glaubt, dass jeder Mensch göttliche Funken in sich trägt, und mit der Namaste-Geste bringen wir diese Wertschätzung zum Ausdruck. Die deutsche Bedeutung von Namaste lautet: „Meine Seele ehrt deine Seele. Ich ehre den Raum in dir, in dem das Universum wohnt, und ich ehre das Licht, die Liebe, die Wahrheit, die Schönheit und den Frieden in dir, denn sie sind auch in mir. Indem wir diese Dinge teilen, sind wir vereint, wir sind gleich, wir sind eins.“
Was bedeutet Namaste im Yoga?
Auch im Yoga wird Namaste zu Beginn und am Ende der Stunden als Zeichen des Respekts und der Verbundenheit verwendet. Es symbolisiert die Verbindung zwischen Lehrer und Schüler und würdigt das in jedem Menschen wohnende göttliche Licht. Viele Yoga-Praktizierende nutzen es, um sich zu zentrieren und Dankbarkeit auszudrücken.
Was ist die spirituelle Bedeutung von Namaste?
Namaste erkennt spirituell an, dass jeder Mensch einen göttlichen Funken in sich trägt. Es ist eine Geste der Ehrerbietung, die nicht nur den Einzelnen, sondern das universelle Bewusstsein aller Wesen würdigt. Diese Geste schafft einen Moment der Verbundenheit und Gleichheit zwischen den Seelen.

Wie macht man Namaste richtig?
Namaste ist eine recht einfache Geste. Wir machen sie ganz einfach so:
- Stellen Sie sich aufrecht hin, die Füße zusammen, oder setzen Sie sich bequem mit geradem Rücken hin. Namaste kann auch im Schneidersitz auf dem Boden ausgeführt werden.
- Legen Sie Ihre Handflächen aneinander und richten Sie die Finger nach oben.
- Legen Sie die Hand, mit der Sie die Geste gemacht haben, zwischen Brust und Brustkorb (auf Herzhöhe).
- Schließe die Augen und verbeuge dich leicht vor der Person, die du grüßt.
- Sag Namaste (Nam-ash – tèy)
Die Person, der Sie ein Namaste gewidmet haben, wird ebenfalls mit Namaste oder Namaskar (einer formelleren Variante) antworten. Nehmen Sie dies einfach mit einem kleinen Lächeln zur Kenntnis und akzeptieren Sie es. Es ist ein Zeichen der Verbundenheit.
Weitere Hinweise:
- Namaste kann zu jeder Tageszeit als Gruß oder Abschiedsgruß verwendet werden.
- Schon allein die Geste (ohne das Wort auszusprechen) gilt als respektvoll.
- Die Antwort „Namaskar“ wird häufig in formelleren Situationen verwendet.